Stalingrad Podcast
Christoph Fromm, Autor des Historienromans ”Stalingrad - Die Einsamkeit vor dem Sterben” spricht in diesem wöchentlichen Podcast über Themen rund um das Dritte Reich: Idealismus, Fanatismus und bedeutende Persönlichkeiten des Dritten Reiches, sowie die schrecklichen Folgen des Krieges, die teils bis heute spürbar sind. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns gerne auf Instagram (@primero_verlag) oder per Mail an primero@primeroverlag.de. Helft uns, den Podcast weiterhin für euch zu produzieren! https://www.paypal.com/donate?hosted_button_id=XFVPLBVWM4FTE Falls auf eurer Lieblingsplattform die ersten Stalingrad Podcast Folgen nicht mehr verfügbar sind, hört sie auf PodBean, völlig kostenlos und ohne Anmeldung: https://stalingradpodcast.podbean.com/page/14/
Christoph Fromm, Autor des Historienromans ”Stalingrad - Die Einsamkeit vor dem Sterben” spricht in diesem wöchentlichen Podcast über Themen rund um das Dritte Reich: Idealismus, Fanatismus und bedeutende Persönlichkeiten des Dritten Reiches, sowie die schrecklichen Folgen des Krieges, die teils bis heute spürbar sind. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns gerne auf Instagram (@primero_verlag) oder per Mail an primero@primeroverlag.de. Helft uns, den Podcast weiterhin für euch zu produzieren! https://www.paypal.com/donate?hosted_button_id=XFVPLBVWM4FTE Falls auf eurer Lieblingsplattform die ersten Stalingrad Podcast Folgen nicht mehr verfügbar sind, hört sie auf PodBean, völlig kostenlos und ohne Anmeldung: https://stalingradpodcast.podbean.com/page/14/
Episodes

7 days ago
7 days ago
34 min
In dieser Folge tauchen wir tief in das Zeitalter des Kinos im „Dritten Reich“ ein und beleuchten, wie die Nationalsozialisten das damals boomende Massenmedium systematisch für ihre Zwecke einspannten. Entgegen der Vorstellung, dass damals nur plumpe, offensichtliche Hetzfilme liefen, zeigt ein genauerer Blick eine weitaus subtilere Strategie: Das Propagandaministerium unter Joseph Goebbels setzte auf ein kalkuliertes Zusammenspiel aus politischer Indoktrination und scheinbar harmloser, seichter Unterhaltung. Von den manipulativen „Kulturfilmen“ und der Wochenschau im Vorprogramm bis hin zu den großen antisemitischen Hetzwerken wie Jud Süß oder den kriegsverherrlichenden Fliegerfilmen – das Kinoprogramm war bis ins kleinste Detail durchorganisiert und gleichgeschaltet.
Besonders spannend wird es, wenn wir hinter die Kulissen der damaligen Filmindustrie blicken. Wir beleuchten die radikale Umstrukturierung des Filmsektors, die erzwungene „Arisierung“ und die tragischen Schicksale derjenigen, die Berufsverbote erlitten oder fliehen mussten. Im Zentrum steht dabei die faszinierende und zugleich widersprüchliche Geschichte des Star-Regisseurs Fritz Lang. Floh er wirklich in einer dramatischen Nacht-und-Nebel-Aktion nach einem Treffen mit Goebbels, oder bauten er und die Nachwelt hier an einer Legende, die den historischen Fakten nicht ganz standhält? Abschließend sprechen wir darüber, wie das filmische Erbe dieser dunklen Epoche nach 1945 durch die alliierten Siegermächte aufgearbeitet wurde und warum bestimmte „Vorbehaltsfilme“ bis heute nicht frei zugänglich sind. Eine packende Folge über die Macht der Bilder, die Dynamik einer Diktatur und den schmalen Grat zwischen Mythos und Wahrheit.
7 days ago
34 min

Aug 14, 2026
Aug 14, 2026
33 min
Diese Folge widmet sich der vielschichtigen Rolle von Kleidung und Textilpolitik im Dritten Reich. Weit über rein ästhetische Fragen hinaus wird Mode hier als wichtiges soziales Zeichensystem, Wirtschaftsfaktor und politisches Kontrollinstrument der NS-Diktatur analysiert. Die Episode beleuchtet, wie das Regime versuchte, die Werte der sogenannten „Volksgemeinschaft“, starre Geschlechterrollen sowie Mechanismen der Inklusion und Exklusion direkt über die Alltagskultur in die Tat umzusetzen – bis hin zur Zwangskennzeichnung durch den Judenstern.
Im Fokus steht das tiefe Geflecht aus propagandistischer Inszenierung und den harten Realitäten einer kriegsbedingten Mangelwirtschaft. Während das Regime ein ideologisches Wunschbild der deutschen Frau im Dirndl stilisierte oder mit strengen Uniformen Individualität systematisch auslöschen wollte, regierten im Alltag bald Rationierungen durch die Reichskleiderkarte und minderwertige textile Ersatzstoffe. Die Analyse deckt zudem die Heuchelei der NS-Elite auf, untersucht die Radikalität der Modeämter bei der „Arisierung“ der Textilwirtschaft sowie die grausame Ausbeutung von KZ-Häftlingen zu Testzwecken. So zeigt diese Episode eindrücklich, wie das totalitäre Wesen des Nationalsozialismus bis in die privatesten Bereiche des Alltags vordrang. Jetzt streamen.
Aug 14, 2026
33 min

Aug 7, 2026
Aug 7, 2026
34 min
Diese Folge des Stalingrads Podcast analysiert Luchino Viscontis Spielfilm „Die Verdammten“ (1969) und dessen Darstellung des gesellschaftlichen Verfalls im Nationalsozialismus. Am Beispiel einer wohlhabenden deutschen Industriellenfamilie zeigt das Drama die Verknüpfung von privatem Opportunismus und politischer Radikalisierung während des Aufstiegs der SS. Die Episode beleuchtet, wie historische Wendepunkte wie der Reichstagsbrand oder die „Nacht der langen Messer“ als Katalysatoren wirken, die das traditionelle Machtgefüge der Familie zugunsten skrupelloser, systemtreuer Akteure verschieben.
Im Fokus der Analyse stehen die Mechanismen der Anpassung, der schrittweise Verlust moralischer Maßstäbe sowie die psychologische Wirkung der NS-Ideologie. Die SS etabliert sich dabei im Film als kühl organisiertes Instrument der Kontrolle, das persönliche Ambitionen instrumentalisiert und Loyalität durch absolute Unterwerfung neu definiert. Der schleichende Einzug von Gewalt und Korruption in den familiären Alltag führt letztlich zum inneren und äußeren Zerfall der Familie. Diese Folge seziert diese Filmanalyse die Täterseite und das schrittweise Einverständnis der Eliten mit der Diktatur.
Aug 7, 2026
34 min

Jul 31, 2026
Jul 31, 2026
41 min
Diese Folge des Stalingrads Podcast beleuchtet die Geschichte von Frauen im Partisanenuntergrund des Zweiten Weltkriegs. Abseits regulärer militärischer Strukturen operierten diese Frauen in einem Umfeld permanenter Unsicherheit und ohne formalen Schutzstatus. Häufig von den Besatzungsmächten als unpolitisch unterschätzt, nutzten sie diese gesellschaftliche Unsichtbarkeit strategisch aus, um Kurierdienste zu leisten, Waffen zu schmuggeln, Informationen zu beschaffen und Sabotageaktionen durchzuführen. Im Falle einer Entdeckung drohte ihnen als „illegale“ Akteurinnen die sofortige Exekution.
Die Episode stellt verschiedene Biografien vor, die das Spektrum dieses Widerstands abbilden. Thematisiert wird die 18-jährige sowjetische Saboteurin Soya Kosmodemjanskaja, deren Unbeugsamkeit unter Folter sie posthum zur Ikone machte. Zudem blickt die Folge auf Zivia Lubetkin, die als Organisatorin den jüdischen Widerstand im Warschauer Ghetto koordinierte, sowie auf Nancy Wake, die als „weiße Maus“ für die französische Résistance Guerilla-Operationen leitete. Auch das Schicksal der 17-jährigen jugoslawischen Partisanin Lepa Radić und die Mission der ungarischen Fallschirmspringerin und Dichterin Hannah Szenes werden analysiert. Ergänzend zu den regulären Frontsoldatinnen, zeigt diese Folge die komplexen logistischen, moralischen und psychologischen Herausforderungen des zivilen Widerstands im besetzten Europa.
Jul 31, 2026
41 min

Jul 24, 2026
Jul 24, 2026
19 min
Das Militär gilt historisch oft als reine Männerdomäne, doch die Geschichte ist voller Ausnahmen, die dieses Bild ins Wanken bringen. Eine der wohl beeindruckendsten Ausnahmen ist Ljudmila Pawlitschenko, die die Welt als „Lady Death“ kennenlernte. Als eine der erfolgreichsten Scharfschützinnen der Militärgeschichte prägte sie das Bild der Frau im Krieg grundlegend. Ihr Weg führte sie aus dem zivilen Leben in der Ukraine, wo sie sich in einem lokalen Schützenverein ausbilden ließ, direkt an die Ostfront. Obwohl man versuchte, sie anfangs als Krankenschwester einzusetzen, bewies sie schnell ihre außergewöhnliche Treffsicherheit. In den blutigen Schlachten um Odessa und Sewastopol erzielte sie eine unvorstellbare Bilanz von 309 nachweislich tödlichen Treffern und überlebte nervenaufreibende, tagelange Duelle beim sogenannten Countersniping gegen gegnerische Scharfschützen.
Ihre enorme Symbolkraft für die Rote Armee führte schließlich dazu, dass sie nach einer schweren Verwundung aus dem aktiven Dienst genommen wurde, um als Ausbilderin zu arbeiten und eine diplomatische Mission anzutreten. Auf Stalins Befehl reiste sie mitten im Zweiten Weltkrieg in die USA, nach Kanada und Großbritannien, um für die lebensnotwendige Unterstützung einer zweiten Front im Westen zu werben. Als erste Sowjetbürgerin überhaupt wurde sie im Weißen Haus empfangen und reiste an der Seite von Eleanor Roosevelt durch Nordamerika. Dabei trotzte sie der oberflächlichen und herablassenden US-Presse, die sie zunächst nur als „Girl Sniper“ betitelte, mit scharfsinnigen Antworten und erlangte nach einer provokanten Rede in Chicago endgültig Weltruhm. Nach 1945 schloss sie ihr Geschichtsstudium ab, arbeitete als Historikerin für die sowjetische Marine und wurde mit dem Titel „Held der Sowjetunion“ geehrt. In dieser Folge beleuchten wir ihr facettenreiches Leben, ihr bleibendes Vermächtnis als Pionierin für Frauen im Militär und die spätere Verfilmung ihrer packenden Lebensgeschichte.
Jul 24, 2026
19 min

Jul 17, 2026
Jul 17, 2026
27 min
In dieser Folge beleuchten wir eines der bewegendsten und wichtigsten Kapitel der Zeitgeschichte: Das Schicksal von Wilhelm Brasse, dem Fotografen von Auschwitz. Als polnischer Soldat und gelernter Porträtfotograf weigerte er sich nach dem deutschen Überfall auf Polen, ein Dokument zu unterschreiben, das ihn zum Deutschen gemacht hätte, und wurde als Häftling mit der Nummer 3444 in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt. Seine Deutschkenntnisse und sein fotografisches Talent retteten ihm dort das Leben: Er wurde gezwungen, für den Lagererkennungsdienst in Block 26 zu arbeiten. In jeweils nur drei Minuten pro Person fertigte er mehr als 50.000 Häftlingsfotos an und hielt dabei die nackte Angst, das Leid und die Würde der zum Tode Verurteilten fest – darunter das unvergessliche Gesicht der 14-jährigen Czeslawa Kwoka. Brasse wurde unfreiwillig zum Zeugen des unvorstellbaren sadistischen Systems und musste sogar die grausamen Menschenexperimente von SS-Lagerarzt Josef Mengele fotografisch dokumentieren. Doch kurz vor der Befreiung durch die Rote Armee wagte er den stillen, lebensgefährlichen Protest: Er widersetzte sich dem SS-Befehl, alle Aufnahmen zu vernichten, löschte die brennenden Negative und rettete rund 38.000 Bilder für die Nachwelt. Erfahre in dieser Episode, wie diese Dokumente den Opfern des Holocaust bis heute ein Gesicht geben und warum Wilhelm Brasse nach dem Krieg aus tiefem traumatischem Schmerz nie wieder durch einen Kamerasucher blicken konnte. Ein tief berührendes Porträt über den schmalen Grat des Überlebens im Zentrum des Grauens und die bleibende Verpflichtung des Erinnerns.
Jul 17, 2026
27 min

Jul 3, 2026
Folge 322: Drogen an der Front
Jul 3, 2026
Jul 3, 2026
19 min
In dieser Folge werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der deutschen Kriegsführung und beleuchten ein düsteres, chemisches Kapitel der Geschichte: den systematischen Einsatz von Drogen an der Front. Während Rauschmittel heute dank Aufklärungsprogrammen völlig zurecht als gefährlich eingestuft werden, waren sie im Dritten Reich kein Randphänomen, sondern ein strategisches Werkzeug der Macht, um das Durchhaltevermögen der Soldaten massiv zu steigern. Im Fokus dieser Episode steht vor allem die damals weit verbreitete Droge Pervitin, die wir heutzutage unter dem Namen Crystal Meth kennen. Erfahre, wie dieses vermeintliche „Allheilmittel“ und seine populären Ableger wie die „Panzerschokolade“ oder „Stuka-Tabletten“ gezielt bei Heer, Luftwaffe und Marine eingesetzt wurden, um Müdigkeit, Schmerz und Angst einfach wegzuspritzen oder wegzukauen.
Wir beleuchten jedoch auch die Kehrseite der staatlich verordneten Wachsamkeit: von schweren gesundheitlichen und psychischen Folgen wie Psychosen und Paranoia bis hin zur absoluten Skrupellosigkeit der Führung, die in den letzten Zügen des Krieges sogar den hochgefährlichen Drogencocktail D-IX an KZ-Häftlingen testete, um den drohenden Zusammenbruch abzuwenden. Eine packende Folge über die schmale Grenze zwischen medizinischem Fortschritt und staatlich verordnetem Missbrauch, die zeigt, wie bereitwillig ein Regime die Gesundheit einer ganzen Generation opferte.
Jul 3, 2026
19 min

Jun 26, 2026
Jun 26, 2026
23 min
Der berühmte Plan von Feldmarschall Montgomery für den alliierten Angriff gehört zu den Schlüsselideen des Zweiten Weltkriegs, doch der Weg dorthin war mit unvorstellbaren Opfern gepflastert. In dieser Folge von unserem Podcast tauchen wir tief ein in die dramatischen Ereignisse des Spätwinters 1945. Nach den verheerenden Überschwemmungen der Operation „Veritable“ und dem zähen Ringen im Schlamm standen die kanadischen Truppen im Raum Nijmegen oft auf sich allein gestellt einer unerbittlichen Wehrmacht gegenüber. Um den strategisch entscheidenden Hochwald und die Städte Xanten und Üdem zu erobern, entwarf General Simonds die vierstufige Operation „Blockbuster“.
Wir rekonstruieren die nervenzerreißenden Phasen ab dem 26. Februar 1945: vom chaotischen Häuserkampf im kleinen Dorf Moosfeld über den brutalen Panzerkrieg in der berüchtigten „Hochwald-Lücke“ bis hin zur finalen, mühsamen Einnahme von Xanten – einem Kampf, der aufgrund seiner Intensität sogar den Beinamen „Blockbuster II“ erhielt. Gestützt auf persönliche Berichte, Tagebücher und Erinnerungen kanadischer Soldaten beleuchten wir nicht nur die taktischen Manöver, sondern vor allem die menschliche Tragödie hinter den Kulissen. Höre jetzt rein und erfahre, wie diese letzte große Kriegskampagne an der Westfront das Schicksal des NS-Regimes im rheinischen Herzen traf und warum diese dramatischen zwei Wochen, die über 5.300 kanadischen Soldaten das Leben kosteten, bis heute zu den intensivsten Pflichten der Militärgeschichte gehören.
Jun 26, 2026
23 min

Jun 19, 2026
Folge 320: Mythos der deutschen Panzer
Jun 19, 2026
Jun 19, 2026
31 min
Warum gelten Tiger, Panther und Co. bis heute für viele als die unbesiegbaren Wunderwaffen des Zweiten Weltkriegs?
In dieser Folge nehmen wir den hartnäckigen „Mythos der deutschen Panzer“ genauer unter die Lupe und trennen historische Realität von reiner Propaganda. Wir reisen zurück zu den Anfängen des Krieges und zeigen, warum der sagenumwobene „Blitzkrieg“ im Westfeldzug 1940 weniger ein Produkt überlegener Technik, sondern vielmehr das Resultat von rasanter Funkkoordination und taktischer Flexibilität war. Doch wie entstand später die Legende um den tonnenschweren Tiger? Wir beleuchten die technischen Meilensteine und die psychologische Wirkung der stählernen Kolosse. Gleichzeitig blicken wir hinter die Kulissen der NS-Propaganda und decken die ungeschönte Wahrheit auf: Warum blieben viele dieser hochkomplizierten „High-Tech-Waffen“ im Schlamm stecken, scheiterten an der Logistik oder fielen schlicht durch technische Defekte aus?
Jun 19, 2026
31 min

Jun 12, 2026
Folge 319: Schweden im Zweiten Weltkrieg
Jun 12, 2026
Jun 12, 2026
26 min
Europa steht in Flammen, Bomben fallen auf London und deutsche Truppen marschieren durch Skandinavien – doch mitten in diesem weltweiten Chaos klammert sich ein Land an seine Neutralität: Schweden. Aber war Schweden in den 1940er-Jahren wirklich ein unbeteiligter Beobachter, oder war diese Neutralität nur ein hauchdünner Balanceakt zwischen moralischer Verantwortung und dem blanken Kampf ums politische Überleben?
In dieser Folge reisen wir zurück in eine Grauzone voller Widersprüche. Wir beleuchten die unbequemen Wahrheiten der schwedischen Kriegsgeschichte: von den kriegswichtigen Eisenerzlieferungen an Adolf Hitlers Rüstungsindustrie über die höchst umstrittene Durchreise deutscher Soldaten durch schwedisches Gebiet bis hin zu der ständigen, lähmenden Angst vor einer deutschen Invasion.
Doch Schweden zeigte auch ein anderes Gesicht. Gegen Kriegsende wurde das Land zum rettenden Zufluchtsort für tausende Verfolgte. Wir sprechen über den Mut des Diplomaten Raoul Wallenberg, der ungarische Juden vor dem Holocaust rettete , und über die dramatische Mission der „Weißen Busse“, die in den letzten Kriegstagen tausende Menschen aus den Konzentrationslagern befreite. Außerdem wagen wir den Blick über den Tellerrand und vergleichen Schwedens pragmatischen Kurs mit der strikten Neutralität der Schweiz. Wie weit darf ein kleines Land gehen, um die eigene Haut zu retten, wenn ringsherum die Welt untergeht?
Jun 12, 2026
26 min



